Volkshochschulen der Region gemeinsam auf gutem Kurs


Zusammenarbeit der Volkshochschulen der Region Mosel-Rhein-Hunsrück-Nahe

Am Mittwoch, 01.02.2017, trafen sich die Volkshochschule Bingen, Bad Kreuznach, Boppard, Emmelshausen, Kirn, Hunsrück, und das Weiterbildungszentrums Ingelheim in der VHS Bingen zum Regionaltreffen. Die Bildungsträger konnten auf erfolgreiche gemeinsame Projekte zurück blicken, die sich bewährt haben und beibehalten werden. Dazu zählen die gemeinsamen Veranstaltungen im Rahmen der Weiterbildung für Sprachförderkräfte, das gemeinsame Konzipieren und Bewerben der Xpert-Business-Kurse, Schulabschlüsse und Maßnahmen zum Wiedereinstieg in den Beruf.

 

Seit Juni 2013 treffen sich die Volkshochschulen Bingen, Bad Kreuznach, Boppard, Emmelshausen, Kirn, Hunsrück, der Kreisvolkshochschule Cochem-Zell und das Weiterbildungszentrum Ingelheim jährlich zweimal, um über gemeinsame Projekte zu sprechen und neue Ideen im Verbund umzusetzen. Ziel dieser Treffen ist es, auf dem regionalen Weiterbildungsmarkt als Volkshochschulen mehr bewegen zu können und Kräfte zu bündeln. Die Anforderungen an die Weiterbildung werden immer anspruchsvoller; die finanziellen Rahmenbedingungen entwickeln sich leider nicht entsprechend mit. Ein bisweilen schwieriger Spagat, den die beteiligten Einrichtungen durch verstärkte regionale Zusammenarbeit bewältigen wollen. Der regionale Arbeitskreis bietet die Chance, sich gegenseitig fachlich zu unterstützen und auszutauschen. In 2015 und 2016 waren auch Themen rund um Sprachförderung und Integration von großer Bedeutung.

 

Für 2017 möchte man in dem Regionalverbund eine neue Initiative starten. Für die Sprachen Deutsch, Französisch, Englisch, Spanisch und Italienisch soll jährlich mindestens ein gemeinsamer Prüfungstermin für ein europäisches Sprachenzertifikat (telc) angeboten werden. In der Vergangenheit sind Prüfungen oft an zu geringer Nachfrage gescheitert, das könnte sich ein Verbundangebot ändern. Der erste Prüfungstermin ist bereits festgelegt: Am Samstag, 02.12.2017 wird in den o.g. Sprachen eine Sprachprüfung von A1-B1 angeboten werden. Die Leiter der Weiterbildungseinrichtungen sind optimistisch, dass das im Regionalverbund gelingen kann. Damit können die Volkshochschulen den Teilnehmern und Teilnehmerinnen von Sprachkursen in der Region qualifizierte Weiterbildung anbieten, die dann durch ein europaweit anerkanntes Zertifikat nachweisbar und somit besser beruflich verwertbar ist.